Geschichte

Die heutige Form des Bretonischen Kaltblutes hat sich im Laufe eines sorgfältigen und langwierigen Selektionsprozesses aus alten einheimischen Rassen entwickelt.
Im 18. und 19. Jahrhundert wurdendie robusten lokalen Rassen durch starke Einkreuzungen von Percheron, Ardennern u.a. verbessert.

Am wirkungsvollsten waren in diesem Zusammenhang die Kreuzungen zwischen " Norfolk " Hengsten aus Grossbritannien und Stuten aus der Region "Leon" im Nordfinistere. Sie ergaben das Bretonische Postpferd (Postier Breton gesprochen: postieh bretong), eine Rasse, die schnell in der ganzen Welt berühmt wurde. Diese Berühmtheit führte zu einem massiven Export von Bretonen, vor allem in den Jahren zwischen 1900 und 1940.

Der schwerere Schlag, der Trait Breton (geprochen: trä bretong) existiert in der kleineren und größeren Variante. Die Grenzen zwischen Postier und Trait sind jedoch nicht durch Zuchtlinien voneinander getrennt. Es wird beliebig gekreuzt. Die Zuchtprodukte werden entsprechend ihrem Typus eingestuft.